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18.03.2017

Eqal Pay Day

77 Tage müssen Frauen im Jahr mehr arbeiten, um auf das gleiche Gehalt zu kommen wie Männer. Um gegen diesen gravierenden Unterschied in den Einkommen zu protestieren, demonstrierte ich am vergangenen Samstag – dem Equal Pay Day – mit einem breiten Bündnis aus Verbänden und Organisationen vor dem Rathaus in Dortmund.

Mit 21 Prozent ist der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern in Deutschland europaweit einer der größten. Das liegt vor allem daran, dass Frauen wesentlich häufiger in sozialen Berufen, im Erziehungs- oder im Gesundheitswesen arbeiten. Die Löhne für diese wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben fallen deutlich geringer aus als in technischen Berufen. Auch entscheiden sich wesentlich mehr Frauen für eine Anstellung in Teilzeit, damit beispielsweise Familie und Beruf besser miteinander vereinbar sind.

Die SPD setzt sich für eine Aufwertung der sozialen Berufe ein. Auch soll mit einem Rückkehrrecht in Vollzeit verhindert werden, dass Frauen langfristig gegen ihren Willen weniger arbeiten müssen. Nicht zuletzt sind auch Führungsgremien zu 50 Prozent mit Frauen zu besetzen. Ein wichtiger Schritt in Richtung gleicher Bezahlung wird mit dem Entgeltgleichheitsgesetz von Manuela Schwesig getan. In Unternehmen mit mehr als 200 Angestellten erhalten Arbeitnehmerinnen erstmals einen Anspruch darauf, zu erfahren, wie viel ihre Kollegen in gleicher Position verdienen.

(Foto: Stephan Schütze)

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