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17.06.2015

Lanstroper Ei: Sanierung rückt näher

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute 200.000 Euro an Fördermitteln für die Sanierung des Lanstroper Eis freigegeben. Wegen der Vielzahl von Bewerbungen auf Mittel des Denkmalschutz-Sonderprogramms bundesweit konnte nur ein Teil der Anträge positiv beschieden werden. Umso schöner ist es, dass unser Lanstroper Ei – wie auch schon letztes Jahr – bei der Vergabe berücksichtigt wurde. 

Im Vorjahr hatte der Bund einen gleich hohen Betrag aus Mitteln des Denkmalschutzes bewilligt. Damit haben sich die Hoffnungen des Fördervereins „Lanstroper Ei“ auf eine Gesamtfördersumme von rund  460.000 Euro fast vollständig erfüllt. Allerdings kann die Sanierung des Lanstroper Eis nicht zu 100 Prozent aus Bundesmitteln erfolgen. Der Vorsitzende des Fördervereins Bodo Champignon hatte sich daher in der Vergangenheit erfolgreich für weitere Gelder eingesetzt, u.a. aus der NRW-Stiftung.

Mit den nun vorhandenen Mitteln sollten die Sanierungsarbeiten zügig starten. Der Erhalt des historischen Denkmals hat eine wichtige soziale Funktion, denn das Technische Ausbildungszentrum Dortmund soll am Turm aktiv werden. Schüler mit Vorkenntnissen und arbeitslose Fachkräfte sollen das Ei entrosten und marode Bestandteile ersetzen. Das ist eine tolle Sache und schafft Arbeitslosen die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren. 

Der Turm liegt direkt an der Fahrradroute der Industriekultur. Das markante Bauwerk deckte einst den immensen Wasserverbrauch der umliegenden Zechen Gneisenau, Preußen, Scharnhorst und Minister Achenbach. Er steht für die frühe Ingenieurskunst des Stahlbaus im Ruhrgebiet und erinnert zugleich an die große Bergbauvergangenheit der Region.

 

 

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