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04.05.2016

Ohne B1-Tunnel geht es nicht!

Der Ausbau der B1 zur A40 kommt voran. So sind sechs Fahrstreifen für die Strecke von der B236 bis zum Kreuz Dortmund/Unna geplant. Dies sieht der Entwurf des im März vorgestellten Bundesverkehrswegeplan 2030 vor.

Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass zwei Tunnel, die ebenfalls für diese Strecke geplant waren, vorerst nicht kommen sollen. Das ist der Tunnel in Höhe der Westfalenhalle (Tunnel West) und in Höhe der Gartenstadt (Tunnel Ost). Vor allem der letztere ist wichtig. Er ist nötig, um zwei Ampeln auf der B1 zu umgehen.

Um diesen Tunnel ging es auch heute bei einem Termin mit meinem Kollegen Marco Bülow. Gemeinsam mit Vertretern der Dortmunder B1-Initiative und der IHK trafen wir uns an der Lübkestraße. 

Mit dem Ausbau der B1 wird das Ziel verfolgt, den Verkehr schneller durch die Stadt zu leiten. Doch die beiden Ampeln sorgen dafür, dass der weiter zunehmende Verkehr gravierend behindert wird. Die Lärm- und Luftbelastung wird sich für die Anwohner dadurch noch verstärken. Die Abzweigung der Stadtbahnlinie U47 in die Marsbruchstraße wurde bereits unter die Erde verlegt. Nun ist in der Konsequenz der Ost-Tunnel nötig, um die verbliebenen Ampeln zu umgehen.

Ich habe mich in dieser Angelegenheit bereits mit meinen Bundestagskollegen an den Verkehrsminister gewendet. Wir fordern unter anderem das städtebauliche und lärmreduzierende Vorteile deutlicher dargestellt und eine bislang ausgebliebene Engpassanalyse für die Ortsdurchfahrt durchgeführt werden. 

Der Ost-Tunnel muss in den vordringlichen Bedarf oder in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht eingestuft werden, so dass zumindest die Planungen fortgeführt werden können. Dafür werde ich mich weiter in Berlin einsetzen. 

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