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12.08.2016

Stahlstandorte müssen erhalten werden

In intensiven Gesprächen mit Arbeitnehmern von ThyssenKrupp informierte ich mich gestern über die Fusionspläne des Unternehmens mit Tata Steel Europe. Deutlich wurde, dass sich die Arbeitnehmer große Sorgen um die Stahlstandorte in NRW machen. Denn Fusionen waren bisher immer mit Einsparmaßnahmen und einem Abbau von Arbeitsplätzen verbunden. Die Folgen der Übernahme von Hoesch durch Krupp und die spätere Fusion mit Thyssen hinterließen deutliche Spuren auf dem Dortmunder Arbeitsmarkt. Von rund 13.000 Stahlarbeitsplätzen in Dortmund Mitte der 80er Jahre sind aktuell rund 1300 auf der Westfalenhütte geblieben.

Schließungen von Standorten und Anlagen werden die Beschäftigten nicht hinnehmen. Schon jetzt regt sich entschiedener Widerstand gegen die Fusionspläne: Die IG-Metall ruft die Beschäftigten für den 31. August zu einem „Aktionstag“ vor der Hauptverwaltung von ThyssenKrupp Steel Europe AG in Duisburg auf. Die SPD steht hinter den Arbeitnehmern. Deswegen werde ich die Betriebsräte von ThyssenKrupp in Kürze zu einem Gespräch mit den Fraktionsspitzen in Berlin.

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