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04.04.2017

ver.di Brennpunktveranstaltung zur Rente

Rente, Pflege und bezahlbares Wohnen waren die Themen zu denen ich gestern auf einer Veranstaltung der ver.di-Senioren Dortmund den zahlreich erschienen Gästen Rede und Antwort stand. Die Teilnehmer der Veranstaltung zeigten sich unter anderem besorgt, weil sie ein Absinken des Rentenniveaus befürchten. 

Die SPD will ein Absinken verhindern und die Rentenbeiträge stabil halten, in dem sie Haltelinien einführt. Bundesarbeitsministerin Nahles hat dazu ein Konzept vorgelegt. Das sieht zudem vor, dass Betriebsrenten weiter gestärkt werden – insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen. Darüber hinaus wollen wir ein Rentensystem, in das alle Erwerbstätige einzahlen. Zunächst wollen wir Selbständige in das System einbinden, damit diese im Alter besser versorgt sind. 

Neben der Rente ging ich auch auf das Thema bezahlbares Wohnen im Alter ein, denn steigende Mieten schmerzen Rentner besonders. Die SPD setzt sich daher für eine Stärkung des sozialen Wohnungsbaus ein. Der Bund hat hier die Mittel erhöht: Für 2016-2019 drei Milliarden Euro, in 2017 werden die Mittel sogar verdreifacht. Aber auch der altersgerechte Umbau von Wohnungen wird von Bundesseite mit 54 Millionen Euro bis 2018 unterstützt. 

Mit einer älter werdenden Gesellschaft steigt auch der Bedarf an Pflegeleistungen. Mit den Pflegestärkungsgesetzen haben wir hier wichtige Weichen gestellt: So erhalten 2,7 Millionen Pflegebedürftige seit 2015 mehr Leistungen, unter anderem weil bei der Einstufung genauer auf den tatsächlichen individuellen Pflegebedarf eingegangen wird. Auch Demenzkranke erhalten umfangreichere Unterstützungen. Um die Qualität der Pflege auszubauen, müssen wir aber auch für eine ordentliche Bezahlung der Fachkräfte sorgen. Ein erster Schritt dahin ist die Reform der Pflegeberufe, die Schluss machen soll mit unterschiedlichen Löhnen in Alten- und Krankenpflege.

(Foto: ver.di Dortmund)

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