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20.04.2017

Arbeitstreffen zu Rechtsextremismus

Auf meine Initiative fand am Mittwoch ein Arbeitstreffen mit dem Handwerkskammerpräsidenten Berthold Schröder und Mitgliedern der Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie der Stadt Dortmund statt. Im Vordergrund des Gespräches stand das vom Bund geförderte Projekt „Come back – you are not alone“. 

Das Dortmunder Modellvorhaben geht gegen die „Nachwuchs“-Gewinnung der rechten Szene vor. Junge Menschen, die Gefahr laufen, sich den Rechtsextremisten anzuschließen, sollen rechtzeitig angesprochen und aufgefangen werden. Parallel will das Projekt denjenigen helfen, die sich vom Rechtsextremismus distanzieren oder aussteigen wollen. Mit dem Handwerk erhält die Initiative einen starken Partner, der einen guten Draht zu den Auszubildenden in Dortmund hat.

Ermöglicht wird das Projekt durch Mittel aus dem Programm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundes. Dieses unterstützt seit 2015 Vereine und Initiativen im ganzen Land. In diesem Jahr wurde die Fördersumme nochmal deutlich aufgestockt. Mit insgesamt 104,5 Mio. € ist sie doppelt so hoch wie 2016. Um die Arbeit gegen Extremismus langfristig zu sichern und Vereinen mehr Sicherheit bei der Planung zu bieten, setzen wir uns für ein Demokratiefördergesetz ein.

Foto: HWK Dortmund

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